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Blickpunkt Mittelkärnten 30.6.2005: 10-Jahresfeier Kleine Zeitung 5.6.2005: 10-Jahresfeier Kärntner Tageszeitung 3.6.2005: 10-Jahresfeier St.Veit Kommunal Ausgabe 06 2005: 10-Jahresfeier Tibelkurier Ausgabe 06 2005: 10-Jahresfeier Homepage Schaunig: 10-Jahresfeier St.Veit Kommunal Ausgabe 01 2005: Kreative Auswege Kronenzeitung 16.12.2004: Biolehrgarten Kleine Zeitung 13.11.2004: Biolehrgarten Kleine Zeitung, 10.11.2001, Bezirksausgabe Klagenfurt "Hilfe" wirtschaftet positiv
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31 Männer und Frauen werden in Klagenfurt von zehn Betreuern der „Neue Arbeit GesmbH“ gecoacht, um nach langer Arbeits-losigkeit den beruflichen Wiedereinstieg zu schaffen. Seit 1995 gibt es das Sozialprojekt als Verein in St. Veit, seit 1997 als GesmbH in Klagenfurt. „Uns ist nicht nur das Wohl-gefühl unserer Schützlinge wichtig, auch Kosten werden dem Nutzen gegenüber-gestellt“, sagen die Geschäftsführerinnen Ingeborg Marktl und Annemarie Duller. Fazit: Pro Betreutem rechnet sich die Maßnahme nach 16 Monaten. Da hat der Berufs-Wiedereinsteiger dem Staat über Steuern und persönliche Ausgaben mehr |
gebracht als seine Beschäftigung gekostet hat. Aus den 13,5 Millionen S, die pro Jahr aus öffentlichen Mitteln (AMS, Land, Sozial-ministerium und Stadt), Pensionsver-sicherung und selbst erwirtschaften Erträgen kommen, werden in fünf Jahren Rückflüsse von 19,1 Millionen S erwirtschaftet. Das ergibt ein Bilanzplus von 5,6 Millionen S. „Das Sozialprojekt ist wirtschaftlich“, freut sich die Geschäftsführung und auch Josef Sibitz (AMS) bewertet die Hilfestellung bei der Eingliederung nach bis zu fünfjähriger Arbeitslosigkeit als erfolgreich – besonders auch, weil es gelingt, Arbeitgeber für die Probleme zu sensibilisieren. (Philipp Novak) |
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Kleine Zeitung, 10.11.2001, Bezirksausgabe St. Veit/Feldkirchen
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Die Neue Arbeit GmbH. in St. Veit und Feldkirchen belegt mit einer Studie, dass dieses Sozialprojekt zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen sich auch wirt-schaftliche rechnet. Klingt nicht spektakulär, ist aber von enormer Bedeutung. 74 Betroffene werden in St. Veit und Feldkirchen von 16 Betreuern gecoacht, um nach langer Arbeitslosigkeit den beruflichen Wiedereinstieg zu schaffen. |
Seit 1995 existiert das Sozialprojekt Neue Arbeit als Verein, seit 1997 firmiert das Unternehmen als GmbH, seit 1998 besteht die Zweigstelle Feldkirchen. Eine Kosten-Nutzen Analyse wurde nun präsentiert: „Uns stellte sich nicht nur die Frage des Wohlgefühls der zu betreuenden Personen, sondern auch die Kosten wurden dem Nutzen gegenüber-gestellt“, so die Geschäftsführerinnen Ingeborg Marktl und Annemarie Duller. Das positive Fazit: Pro Betreutem rechnet sich die Maßnahme nach nur rund 16 Monaten. (Philipp Novak) |
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Exchange mart Österreich
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Natürlich kommt es immer auf die Einzelne selbt an: "Selbst ist die Frau" ist ein guter Anfang. Die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen jedoch stehen Frau noch immer oft im Weg.
Gender mainstreaming lautet die neue Devise: Genug zu tun für Frauen, ist nicht genug. Die Chancengleichheit der Frauen am Arbeitsmarkt ist noch nicht wirklich gegeben. Gender mainstreaming versucht hier, Modelle zu entwickeln, durch die Frauen mehr Gerechtigkeit im Arbeitsleben gewährleistet wird. Daher hat auch "Neue Arbeit" spezielle Förderprogramme für Frauen erarbeitet. Für "Neue Arbeit" ist Gender mainstreaming mehr als ein modisches Schlagwort. Hier wird der Begriff mit existenzsicherndem, sinnspendendem Inhalt gefüllt.
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Was heißt da "altes Eisen"?
Arbeit und Altwerden: diese beiden Begriffe kennzeichnen zwei Pole, aus deren scheinbarem Auseinanderklaffen oft Lebenskrisen erwachsen. Ab einem gewissen Alter hat es den Anschein, als würde der Arbeitsmarkt die Arbeitskraft, das Engagement und die Kompetenz mancher Menschen nicht mehr benötigen. Ab einem gewissen Alter droht im Fall des Arbeitsplatz-Verlustes das Etikett „schwer vermittelbar“ des Lebens Sinn zu gefährden.
Die/der einzeln Betroffene beginnt an sich zu zweifeln, am Sinn seines Lebens zu ver-zweifeln. Und letztendlich: resigniert sie/er.
Der Gemeinschaft aber geht dadurch Kraft verloren. Arbeitskraft, Kaufkraft: Produktivkraft. Und: Fachwissen, fachliche Kompetenz, Professionalität, die in vielen Berufen und Branchen erst den Wettbewerbs-Vorteil „Qualität“ gewährleisten.
Hier setzt „Neue Arbeit“ nun einen aktuellen Arbeitsschwerpunkt, ältere Arbeitslose werden verstärkt in Teams integriert. Ihr Fachwissen, ihre Kompetenz, ihre Professionalität und vor allem: ihre Liebe zum Beruf soll jüngeren Mitarbeitern im „Neue Arbeit“-Programm Vorbild und Herausforderung sein.
Jüngeren Menschen Lebenserfahrung zu vermitteln, Berufsethos erfahrbar zu machen, das ist ein Ziel. Älteren Arbeitslosen wieder das Gefühl zu geben, wertvolle und beruflich gefragte Mitglieder der Gesellschaft zu sein, das zweite Ziel.
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Eröffnung der neuen Arbeitsbereiche "Küche" und "Haushaltsnahe Dienstleistungen" am 14. Mai 2001

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von links: Gerhard Mock, Bürgermeister von St. Veit/Glan; HR Günter Kathol, Bundessozialbehörde; Mag. Josef Sibitz, AMS Kärnten; Dr. Gabriele Schaunig-Kandut, Landesrätin; Dr. Ingeborg Marktl und Mag. Annemarie Duller, Geschäftsführerinnen von "Neue Arbeit"; Ing. Peter Seiler, Vorstand von Neue Arbeit |
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Kleine Zeitung, 19. Mai 2001
„Neue Arbeit“ will mit alten Jobproblemen aufräumen
St. Veiter Gesellschaft eröffnet zwei neue Betätigungsfelder. In der Betriebsküche und privaten Haushalten werden Arbeitslose beschäftigt.
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„Neue Arbeit“ bietet wieder neue Arbeitsfelder an. Die gemeinnützige GmbH. – gegründet im Jahr 1995 in St. Veit mit mittlerweile drei Geschäftsstellen in St. Veit/Glan, Feldkirchen und Klagenfurt – hat ein neues Betätigungsfeld für Langzeitarbeitslose erschlossen. Der Bereich „soziale Dienstleistungen“ umfasst etwa Arbeiten in der neuen Betriebsküche in St. Veit oder Dienstleistungen in Haushalten. 20 Menschen sollen dadurch die Möglichkeit bekommen, wieder ins Berufsleben einzusteigen. Derzeit werden 100 Langzeitarbeitslose bei „Neue Arbeit“ betreut. „Die Menschen werden vom Arbeitsmarktservice zu uns geschickt und können bis zu einem Jahr bei uns arbeiten. Während dieser Zeit werden sie geschult und wir versuchen, sie an den Arbeitsmarkt zu vermitteln“, sagt Karin Lassnig-Bauer, Assistentin der Geschäftsführung. Zielgruppe sind vorwiegend ältere Menschen oder Personen, die aus verschiedenen anderen Gründen nur schwer am Arbeitsmarkt vermittelbar sind. |
„Vor allem ältere Frauen finden im Bezirk schwer Arbeit“, sagt Annemarie Duller von „Neue Arbeit“. Das neue Pilotprojekt „Betriebsküche“ soll vor allem behinderten Personen helfen, ihren Platz am Arbeitsmarkt zu finden. Außerdem soll die Küche den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von „Neue Arbeit“, die es sich nicht leisten können, täglich auswärts zu essen, eine „gesunde, ernährungswissenschaftliche ausgewogene Kost zu einem erschwinglichen Preis“ bieten. Im zweiten Projekt „Arbeitsbereich haushaltsnahe Dienstleistungen“ werden die Mitarbeiter an private Kunden vermittelt. Sie helfen vor allem älteren Menschen bei den Arbeiten im Haushalt, die für diese Personen schon beschwerlich sind. So werden etwa Aufgaben wie der täglich Einkauf, der Frühjahrsputz, das Kochen oder das Bügeln erledigt. Karin Hautzenberger |
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Kärntner Tageszeitung, 15. Mai 2001
Beschäftigung: „Neue Arbeit“ stößt jetzt die Küchentüre auf
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St. Veit. Die Gemeinnützige GmbH „Neue Arbeit“ hat gestern zwei neue Beschäftigungsmodelle gestartet. Mit den Arbeitsbereichen „Küche“ und „Haushaltsnahe Dienstleistungen“ soll vor allem älteren Frauen, die im Bezirk nur schwer Arbeit finden, Beschäftigung geboten werden. „Ältere Frauen verfügen in diesen Bereichen über enorme, oft ungenutzte Kompetenzen“, sagt Geschäftsführerin Dr. Ingeborg Marktl. |
„Nicht die Ziffern und Zahlen zählen, sondern die Menschen, die tätig sind“, meinte Landesrätin Gabriele Schaunig-Kandut bei der Eröffnung. Arbeitslosigkeit sei viel mehr als nur ein ökonomisches Problem, sie beinhalte auch soziale Ausgrenzung und den Verlust von menschlichen Kontakten. Begeistert von der Arbeit der „Neuen Arbeit“ zeigte sich auch Bürgermeister Gerhard Mock, Mitbegründer der GmbH: „Hier finden Langzeitarbeitslose einen Wiedereinstieg in die Arbeitswelt.“ |
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Kärntner Krone, 25. November 1999 |
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| Auszeichnung für das St. Veiter Modell "Neue
Arbeit" in Wien! Anerkennung für St. Veit und sein Beschäftigungsmodell "Neue Arbeit". Bürgermeister Gerhard Mock konnte in Wien den "Kommunalis 99", den Sonderpreis der Kommunalkredit für soziales Engagement in Österreich, entgegennehmen. Weitere Preise gingen an Klosterneuburg und Kaprun. |
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| In der Jury für die Preisvergabe
saßen mit August Paterno oder mit Ex-Nationalbankpräsidentin
Maria Schaumayer hochkarätige Persönlichkeiten. "Neue Arbeit" geht auf eine Initiative von Bürgermeister Mock zurück. Das Modell setzt Massnahmen für Langzeitarbeitslose mit Mehr-fachproblemen. Seit dem Start 1995 konnte eine Vermittlungsquote von 50 Prozent erreicht werden, 56 Langzeitarbeitslose schafften den Wiedereintritt in die Arbeitswelt. Es wurden auch Zweigstellen in Klagenfurt und Feldkirchen eingerichtet. |
Derzeit gibt es 75 Schulungsteilnehmer. Ziel der Aktion ist nicht Befürsorgung, sondern die Aktivierung der Eigenverantwortlichkeit. Im Zuge des Modells werden Wäsche- und Bügeldienst,
Schneidereiarbeiten, Reinigungsarbeiten, Gartenarbeiten, Dienste
im Baunebengewerbe sowie einfache Instandhaltungsarbeiten angeboten.
Nach Kenntnissen der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen können
diese auch direkt in Betrieben arbeiten. |
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| Kärntner Tageszeitung, 4. September 1999 | |
| "Neue Arbeit" bringt auch neue Hoffnung Die gemeinnützige Gesellschaft "Neue Arbeit" zur Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen ist seit kurzem offizieller Partner des "Nationalen Aktionsplans für Arbeit (NAP)". |
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| Schwervermittelbar - ein Wort, das
wie ein Damoklesschwert über zahlreichen Arbeitslosen schwebt.
Besonders Ältere und Behinderte können oft nur schwer
wieder in die Arbeitswelt integriert werden. Das Kärntner Arbeitsmarktservice (AMS) stößt in solchen Fällen meist an die Grenzen seiner Möglichkeiten - Langzeitarbeitslosigkeit ist meist die Folge. Um Schwervermittelbaren helfen zu können, realisierte die Gemeinde St. Veit in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsmarktservice vor vier Jah-ren das Projekt "Neue Arbeit. Die Gesellschaft bietet Langzeit-arbeitslosen nicht nur eine auf ein Jahr befristete Beschäftigung, sondern unterstützt sie auch bei der Jobsuche. |
Letzte Hoffnung für viele "Lange Zeit ohne Arbeit zu sein, wirkt in alle Lebensbereiche der Betroffenen", erklärt Geschäftsführerin Mag. Annemarie Duller. Finanziert wird diese, oft letzte Hoffnung vieler Beschäftigungsloser, vom Arbeitsmarktservice, der Gemeinde, dem Land, dem Sozialministerium und zu einem Drittel durch selbst erwirtschaftete Beträge. Die "Neue Arbeit" besitzt Zweig-stellen in Feldkirchen und Klagen-furt und beschäftigt derzeit 100 Personen, bei einem Budget von 13 Millionen Schilling. Die nunmehrige NAP-Partnerschaft ermöglicht erstmals auch langfristig (bis 2002) zu planen. |
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| Kärntner Tageszeitung, 21. Februar 1999 | |
| Sprungbrett für den Job Das Projekt "Neue Arbeit" ermöglicht Langzeitarbeitslosen eine Rückkehr in die Arbeitswelt. Der Hälfte der betreuten Personen gelingt dies nach bereits einem Jahr. Zweigstelle nun in Feldkirchen. |
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| Kommende Woche, am Mittwoch, dem 24.
Februar, ist es soweit: Eine Zweigstelle von "Neue Arbeit"
wird auch in der Tiebelstadt eröffnet. Geplant ist, dort vorerst
16 Menschen zu betreuen. In Klagenfurt und St. Veit, wo es bereits
Niederlassungen dieses gemeinnützigen Beschäftigungsmodells
gibt, werden bereits rund 50 Personen beschäftigt.
"Unter die Arme greifen" Das Projekt "Neue Arbeit" hat es sich zum Ziel gesetzt, jene Menschen wieder fit für den Arbeitsplatz zu machen, die ohne dieses "Unter-die-Arme-Greifen" keine Chance mehr auf einen Wiedereinstieg ins Berufsleben hätten. Es |
sind dies, so Dr. Ingeborg Marktl,
sie teilt sich mit Mag. Annemarie Duller die Geschäftsführung,
Langzeitarbeitslose, die meist überdies noch mit anderen Problemen
wie Schulden, Krankheit etc. zu kämpfen haben. In Arbeitsbereichen, die der "realen Arbeitswelt" möglichst nahe kommen - sei es in der hauseigenen Werkstätte, dem Wäsche- oder Bügeldienst oder der Änderungsschneiderei, aber auch in Betrieben des Bezirkes bzw. beim Magistrat - lernen die Betroffenen wieder Vertrauen in ihre Arbeitsfähigkeit zu haben. Dabei erhalten sie auch sozialpädagogische Betreuung für die Bewältigung ihrer Probleme. |
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| Kärntner Tageszeitung, 25. Juni 1998 | |
| Neue Arbeit bringt neue Hoffnung Mit einem Beschäftigungsmodell sollen Langzeitarbeitslose, Haftentlassene und andere wieder Arbeit finden können. |
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| Die Gemeinnützige Beschäftigungsmodell
GmbH hat in St. Veit das Modell "Neue Arbeit" ins Leben
gerufen. Seit gestern wird dieses Projekt auch in der Landeshauptstadt
angeboten. Eine weitere Zweigstelle in Feldkirchen ist bereits in
Planung. Neue Arbeit bietet Mitarbeitsmöglichkeiten in Betrieben im Bezirk, aber auch in Magistrats- und Gemeindebetrieben. Das Angebot richtet sich an Langzeitarbeitslose, an ältere Personen, psychisch und physisch Beeinträchtigte, Haftentlassene, aber auch an WiedereinsteigerInnen ins Berufsleben. Die Hilfesuchenden werden bei der Entwicklung ihrer persönlichen Stärken ebenso unterstützt wie bei der Bewältigung privater |
Probleme,seien es Schulden oder auch
Alkohol.Es werden Schulungen angeboten, Unterstützung bei der
Arbeitssuche wird geleistet. An dem Beschäftigungsmodell ist das Arbeitsmarktservice ebenso beteiligt wie das Bundessozialamt, das Land Kärnten, die Gemeinden, aber auch die Pensionsversiche-rungsanstalten. In der Geschäftsstelle Klagenfurt in der Ebentalerstrasse 50-52 stehen vier Mitarbeiter den Rat- und Hilfesuchenden zur Verfügung. Die Leitung der Geschäftsstelle hat Dr. Ingeborg Marktl übernommen. Bei der gestrigen Eröffnung würdigten AMS-Landeschef Josef Sibitz, Sozialreferentin Karin Achatz und Stadträtin Renate Kanovsky-Wintermann die Leistungen des Projektes Neue Arbeit. |
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| Kleine Zeitung, 30. Juli 1997 | |
| Neues
Projekt für Arbeitslose Das Beschäftigungsmodell "Neue Arbeit" wurde in St. Veit er-folgreich angewandt und soll nun auf Klagenfurt ausgeweitet werden. |
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| Der Stadtsenat bewilligte in sei-ner Sitzung am Dienstag eine 300.000-Schilling-Förderung für das Beschäftigungsmodell "Neue Arbeit", das bereits in St. Veit/Glan zwei Jahre lang erfolgreich gelaufen ist. Dieses Projekt für Langzeitarbeitslose soll nun auf den Zentralraum Klagenfurt ausgeweitet werden. Schon kommende Woche soll Startbeginn sein. Die Stadt Klagenfurt hat weiters einen | auftragsbezogenen Betrag von 140.000 Schilling für dieses Projekt gewährt. Die Stadt verpflichtet sich, Aufträge für Arbeitseinsätze im Magistratsbereich an den Verein abzugeben. In St. Veit konnte man mit Hilfe dieses Projekts rund 50 Prozent der zuerst in relativ geschütztem Rahmen beschäftigte Personen voll integrieren und in der Folge einen freien Arbeitsplatz vermitteln. |
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| Kleine Zeitung, 23. März 1996 | |
| EXPERTISE Mag. Annemarie Rabl leitet das Beschäftigungsprojekt "Neue Arbeit" für Langzeitarbeitslose im Bezirk St. Veit. |
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| Was ist die Grundidee der "Neuen
Arbeit"? Rabl: Mit diesem Beschäftigungsmodell gehen wir davon aus, dass nicht nur das Arbeitsmarktservice mit seiner Zuständigkeit für Arbeitsver-mittlung und Abwicklung des Arbeitslosengeldes verantwortlich für Langzeitarbeitslose ist, sondern auch andere Institutionen wie Gemeinden und Land, die für die Sozialhilfebezieher zuständig sind, auch die Pensionsversicherungsanstalten und das Bundessozialamt. Alle tragen die "Neue Arbeit" mit und sind finanziell beteiligt. |
Sie ermöglichen den Projektteilnehmern
von Beginn an die Reintegration am Arbeitsmarkt? Rabl: Ja, sie bekommen sozialpädagogische Betreuung und arbeiten in Betrieben "draussen" mit, sei es beim Bauhof der Gemeinde, bei der Kelag, Funder und Kandussi zum Beispiel. Unternehmen oder Privatpersonen sind auch beteiligt, insofern sie uns Aufträge erteilen für Gartenpflege, kleinere Instandhaltungsarbeiten im Wohnbereich, Haushaltshilfe, Reinigungsarbeiten. Wir bieten Wäsche- und Bügeldienst und einfache Änderungsschneiderei an. |
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| Kleine Zeitung, 12. Februar 1995 | |
| Pilotprojekt "Neue Arbeit" in St. Veit Die Stadtgemeinde St. Veit startet mit dem Arbeitsmarktservice das Projekt "Neue Arbeit". |
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| "Neue Arbeit" ist eine innovative
Beschäftigungsmassnahme zur Reintegration schwervermittelbarer
Personen auf dem Arbeitsmarkt. Der Verein wird von den Vorstandsmitgliedern
Vizebürgermeister Ing. Peter Seiler (Obmann), Wolfgang Pichler
(Kassier), Stadtamtsdirektor Dr. Günther Woschank (Schriftführer)
getragen. Ziel der Beschäftigungsmassnahmen ist neben der Beschäftigung und Reintegration der Zielgruppenper-son auch die Qualifizierung und Schulung sowie die Persönlichkeitsstabilisierung, die Gewöhnung an den Arbeitsalltag und das Erlernen von Arbeitsgruppen- und -fähigkeiten. Zielgruppe sind |
schwervermittelbare Personen aus den
Verantwortungsbereichen der Gemeinden, des Landes, des Arbeitsmarktservice,
des Bundessozialamtes sowie der PV-Anstalten der Arbeiter und Angestellten.
Den Beschäftigten wird die Möglichkeit geboten, durch
geeignete Tätigkeitsfelder (Reinigungs-, Garten-, Entsorgungs-,
Umweltbereich und Dienstleistungssektor) sowie durch begleitende
Unterstützung, sich auf die Anforderungen des regulären
Arbeitsmarktes vorzubereiten. Der Verein "Neue Arbeit" übernimmt Auftragsarbeiten von öffentlichen Körperschaften, den Wirtschafts-treibenden und privaten Auftraggebern im Bezirk St. Veit. |
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