Leinen-Sommer
Wer's nutzt, dem nützt's


Letzte Aktualisierung vom 11.07.2010


Gartenprojekt Froh Natur

Integration arbeitsmarktferner Personen

Pflanzen beeinflussen seit jeher unser Leben und unsere Gesundheit. Sie versorgen uns mit lebenswichtigen Nahrungsmitteln, Rohstoffen, Kleidung und Medizin. Durch diese enge Beziehung hat das Arbeiten mit Pflanzen eine positive Auswirkung auf die Menschen. Das Erleben der Natur hilft unterstützend die physische und psychische Gesundheit zu verbessern, soziale Fähigkeiten (wie: Kooperation, Kommunikation und Rücksichtnahme) zu erlernen und das Wohlbefinden zu steigern. Oft hilft die Arbeit mit Pflanzen, innere Barrieren zu überwinden und an die eigenen Fähigkeiten zu glauben. Die Arbeit in der Natur bringt Menschen wieder in Kontakt mit dem Boden, dem Wachstum und mit Entwicklung.

Die Idee dahinter ist, gesunde Lebensmittel zu erzeugen und Bewusstsein zu schaffen für ein gesundes Miteinander von Menschen unterschiedlichsten Alters, unterschiedlicher Kultur mit unterschiedlichsten Kenntnissen und Fähigkeiten.

Durch diese verschiedenen Anforderungen hat der/die Einzelne die Möglichkeit ihre/seine Stärken und Fähigkeiten auszuloten, das Durchhaltevermögen zu erproben und dadurch den eigenen Selbstwert zu steigern. Die Einbindung in ein Arbeitsverhältnis ist ein Beitrag zur finanziellen Absicherung. Über Qualifizierungsmodule, professionelle Bewerbungsvorbereitung, Praktika und Vorbereitung der Vorstellungsgespräche wird die Suche nach einem Arbeitsplatz am ersten Arbeitsmarkt unterstützt.

Zielgruppe: Notstand- und SozialhilfeempfängerInnen, Angehörige ethnischer Minderheiten
Dauer: 1. Jänner 2010 – 31. Dezember 2011
Finanzierung: ESF, Land Kärnten, AMS Kärnten, Neue Arbeit










Monatsstatistik

 

Besuch des Bundesministers Rudolf Hundstorfer bei der Neue Arbeit GmbH

Minister Hundstorfer konnte sich bei einem Besuch beim Sozialen Unternehmen Neue Arbeit ein Bild von gelebter Integration von am Arbeitsmarkt benachteiligten Menschen machen. Nach der Besichtigung der Arbeitsbereiche und der Werkstätten wurde bei einem entspannten Imbiss im Gartenprojekt "Froh Natur" von Neue Arbeit Erfahrungen ausgetauscht und lebhaft diskutiert.

Foto: (von links) Ernst Zakardissnehf (Gärtner Neue Arbeit), Kerstin Zlender (Kandidatin EU-Wahl), Lutz Vogel (Bereichsleiter Neue Arbeit), Hofrat Jakob Hudelist (Leiter des Bundssozialamtes Kärnten), Annemarie Duller (GF Neue Arbeit), BM Rudolf Hundstorfer, Inge Marktl (GF Neue Arbeit), Adam Unterrieder (ÖGB)


Weiterführende Chancen für Jugendliche

Im Rahmen der intensiven Arbeit mit Jugendlichen konnten 2005 die ersten regulä-ren Lehrabschlüsse im Bereich Koch/Köchin und Damenkleidermacherin erreicht werden.

Unter dem Motto „Alle Wege führen nach Rom“ sind die Zugänge zu den Lehrab-schlüssen sehr unterschiedlich.

Zurzeit werden folgende Qualifizierungsmöglichkeiten angeboten:

  • Aufnehmen einer regulären Lehre mit Lehrvertrag

  • Aufnehmen einer integrativen Lehre mit Lehrvertrag

  • Weiterführen bzw. Abschluss einer abgebrochenen oder unterbrochenen Lehre im Rahmen der Qualifizierungsmaßnahme

  • Zusammenstellen von theoretischen und praktischen Modulen in Zusammenarbeit mit Wirtschaftskammer und Berufsschule für eine außeror-dentliche Lehre (kürzere Lehrzeit auf Grund von Vordienstzeiten)

  • Aufnehmen einer Anlehre

  • Ausbildung zur qualifizierten Hilfskraft

Messer & Scheren schleifen


Stadtgemeinde
Feldkirchen i. K.


Mobile Schneiderin


Stadtgemeinde
Feldkirchen i. K.

 

INTERREG III A
Neue Arbeit – Slowenien

1. Titel
  Transnationale Know-How-Plattform und arbeitsmarktpolitische   Projektentwicklung

2. Dauer
  1. Jänner 2004 – 31. Dezember 2006

3. Partnerschaften
  Arbeitsmarktservice Kärnten
  Bundessozialamt Kärnten
  Arbeitsmarktservice Kranj
  Public university Radovljica – Erwachsenenbildungseinrichtung/Projekt   PUM

4. Aktivitäten
  Know-How-Plattform
  Halbjährliche Erfahrungsaustauschveranstaltungen
  über aktuelle arbeitsmarkt- und sozialpolitische Situationen,
  Problemstellungen und Projekte, bezogen auf die Zielgruppen
  der Langzeitarbeitslosen, Älteren, Jugendlichen, Behinderten
  uvm.

  Erfahrungsaustausch über EU-Förderprogramme und
  Projekte und über Planung und Initiierung von Maßnahmen
  und Projekten abwechselnd in Kärnten und Slowenien
  Begleitende Evaluation.

  Konzipierung und Umsetzung eines Jugendbeschäftigungsprojektes
  in Kärnten

  Titel: LOS GEHT’S „Wie gestalte ich meine Gegenwart“
  – als wichtige Voraussetzung für eine sinnvolle Zukunft

  Zielgruppe: 24 arbeitslose Jugendliche mit Mehrfach-Problemen

  Zeitraum: Jänner 2004 – Dezember 2006

  Aufenthaltsdauer: durchschnittliche Aufenthaltsdauer eines
  Jugendlichen. 1 ½ Jahre, laufender Ein- und Ausstieg möglich

  Ziel: Im Anschluss an die Beschäftigung und Begleitung
   bei und durch Neue Arbeit sollten die Jugendlichen die Integration
  in den 1. Arbeitsmarkt geschafft haben, durch Qualifizierung
  näher an diesen herangeführt worden sein, zumindest
  aber eine berufliche Perspektive erarbeitet haben.

 

Gender Mainstreaming

Was heißt Gender Mainstreaming?

Gender Mainstreaming heißt, soziale Ungerechtigkeiten zwischen Frauen und Männern in allen Bereichen und bei allen Planungs- und Entscheidungsschritten immer bewusst wahrzunehmen und zu berücksichtigen.

Gender Mainstreaming ist eine Strategie, die die Gleichstellung von Frauen und Männern zum Ziel hat und fragt nach den Ursachen von Unterschieden und erfolgt mit dem Ziel, Ungleichheiten abzubauen und die Gleichstellung zu fördern.

 

Neue Arbeit trägt den Prinzipien des Gender Mainstreaming kuntinuierlich Rechnung - bei bestehenden, insbesondere aber bei neuen Projekten.

Frau Karin Lassnig-Bauer – Gender Mainstreaming-Beauftragte bei Neue Arbeit - ist Ansprechpartnerin für Fragen im Zusammenhang mit Gender Mainstreaming (karin.lassnig-bauer@neue-arbeit.at).

 

Informationen zu Gender Mainstreaming und aktuelle Entwicklungen finden Sie auf der Homepage der GM-Koordinationsstelle: www.gem.or.at


  Weitere Presseberichte

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